Zweifel

In den letzten Wochen, nein es sind sogar schon Monate, befinde ich mich mal wieder in einem sehr anstrengenden Transformationsprozess. Viele alte Themen kommen hoch. Es fühlt sich an als wären über mir dunkle Regen- und Gewitterwolken. Es ist sehr anstrengend, kräfteraubend und mein Optimismus hat gerade Urlaub.

Ich versuche es bestmöglich fließen zu lassen und kein neues Drama zu kreieren. Ich lasse all das da sein und akzeptiere es. Ich weiß, dass es seine Berechtigung hat, dass es sich um eine innere Reinigung, Heilung und Neuausrichtung handelt. Es ist eine weitere alte Schicht, die ich sanft abstreifen darf. Ich weiß, dass es vorbeigeht.

Trotz allem was ich weiß und in den vergangenen Jahren gelernt habe, ist es manchmal sehr schwer für mich mit all dem umzugehen und das Positive darin zu sehen.

Wenn all die Zweifel plötzlich hochkommen und es keinen Sinn zu machen scheint. Es ist wie eine innerliche Achterbahnfahrt.

Wie kann ich am besten damit umgehen, wenn Träume, Pläne, Projekte und Lebensbereiche dadurch plötzlich am seidenen Faden zu hängen scheinen? Über all dem scheinen plötzlich nur noch Fragezeichen zu hängen.

Wichtig zu wissen ist, dass die Zweifel zur Familie des Egos gehören.

Wenn ich mich in Phasen der Transformation, Heilung und Reinigung befinde, ist immer auch mein Ego Horst ganz laut mit dabei und versucht mich zu lenken. Es scheint, als würde er meine schwachen Momente nutzen, um sich in den Vordergrund zu spielen, weil ich ihn ansonsten ziemlich gut „im Griff“ habe. Er sieht seine Chance und hat sofort seinen Fuß in der Tür.

Und Horst ist es, der in solchen Momenten seine Schwester, all die Zweifel, mitbringt. Und dieses Duo ist für mich schwer zu ertragen. Im wirklichen Leben würde ich solchem Besuch gar nicht erst die Tür öffnen…. 😉 Energetisch ist das Duo allerdings so penetrant, dass ich es gar nicht mitbekomme, dass sie bereits drin sind.

Und wenn ich Pech habe, kommt noch ein drittes Familienmitglied dazu, die Angst.

Und so erzählen sie mir den ganzen Tag immer die gleiche Geschichte:

„Das kannst du eh nicht!“
„Darauf wirst du keine positive Resonanz bekommen!“
„Das hat in der Vergangenheit bisher auch nicht geklappt!“
„Als ob das jemanden interessieren würde!“
„Bleibe doch einfach in deinem alten Trott und gib es ganz auf! Das wird das Beste sein!“
„Hör auf an sowas utopisches zu glauben!“
….

Und gerade beim schreiben dieses Textes wird mir so deutlich bewusst, dass all das, was mich zweifeln lässt, pure Ego-Energie ist, die mich vollkommen aus meiner eigenen leuchtenden Energie bringt.

Als ich von meinen Projekten begeistert war und mich riesig gefreut habe, sie mit der Welt zu teilen und anderen Menschen damit helfen zu können, war ich tief mit mir verbunden, mit meinem inneren Licht, mit meiner Herzensenergie.
Und mein Herz und meine Intuition hat mir damals gesagt, dass es richtig und wichtig ist und dass es gebraucht wird. Es fühlte sich richtig gut an.

Aber ich darf auch in solchen Phasen erkennen, dass es gewisse Transformationsprozesse gibt, die gerade wichtig sind und die da sein dürfen. Ich darf mich diesen inneren Erkenntnissen widmen.

Und statt an allem zu zweifeln und es im schlechtesten Fall gar nicht mehr umzusetzen, dürfen meine Projekte einfach vorübergehend Pause haben. Eins nach dem anderen. Ohne Druck und Stress. Denn auch das entspricht nicht meinem inneren Leuchten. Ich darf mich um sie kümmern, wenn ich mich danach fühle. Und ich darf den Druck loslassen, wenn es Menschen im Außen vielleicht anders machen.

Ja, ich darf erkennen diese Bereiche voneinander energetisch zu trennen. Vielleicht habe ich aus der Transformation noch neue Erkenntnisse im Nachhinein gewonnen, die ich in meine Projekte mit einfließen lassen kann oder ähnliches.

Wichtig ist, sie nicht aufzugeben und zu erkennen, wann mein Ego Horst mit Anhang zu mir spricht und wann es meine Seele tut. #feingefühl

Kennst du den Unterschied?

Alles Liebe,

 

 

PS: Sieh dir auch gerne mal diesen Post an, der sehr passend zum Thema ist: Erinnere dich…

 

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